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Aphorismen - eine Sammlung von Lebensweisheiten

(Grundsätzliches zu Aphorismen:)

Vielleicht
lächelt der zunehmende Mond ungläubig,
wenn man ihm sagt,
daß er ein Bruchstück ist, das auf
Vollendung wartet.
(R. Tagore)

Heutzutage
kaufen viele Leute mit dem Geld,
das sie nicht haben, Sachen,
die sie nicht brauchen,
um damit Leuten
zu imponieren,
die sie nicht
mögen.
(Ernst Bloch)

Die Friedhöfe liegen voller Menschen,
ohne die die Welt nicht leben konnte.
(Irisch)

Können Sie mir sagen,
wo ich hin will?
(Karl Valentin)

Wir wissen zwar nicht, wo wir hin wollen,
aber dafür sind wir schneller dort.
(Georg Kreisler)

Schon wegen der Neugier
ist das Leben lebenswert.
(Jüdisches Sprichwort)

Wenn ihnen etwas zu nahe geht,
rufen sie: Das geht zu weit!
(Erich Fried)

Sieh nach den Sternen -
gib acht auf die Gassen.
(Wilhelm Raabe)

Die Schwäche der Kraft besteht darin,
nur an die Kraft zu glauben.
(Paul Valéry)

Der Mensch bringt
täglich sein Haar in Ordnung,
warum nicht auch sein Herz?
(Altindische Weisheit)

Damit das Mögliche
entsteht,
muß immer wieder das
Unmögliche versucht werden.
(Hermann Hesse)

Selbst
eine schwere Tür
hat nur einen
kleinen Schlüssel
nötig.
(Charles Dickens)

Wir kommen nie aus der Traurigkeit heraus,
wenn wir uns ständig den Puls fühlen.
(Martin Luther)

Viel ist schon gewonnen,
wenn nur einer aufsteht und Nein sagt.
(Bert Brecht)

Nur von Verwandelten
können Wandlungen ausgehen.
(Sören Kierkegaard)

Jeder ist berufen,
etwas in der Welt zur Vollendung zu bringen.
(Martin Buber)

Wer viele Schätze anhäuft,
hat viel zu verlieren.
(Laotse)

Laßt uns die Zukunft voraussehen,
damit sie nicht über uns hereinbricht.
(Jadwiga Rutkowska)

Es ist die Hoffnung,
die den Schiffbrüchigen mitten im Meer veranlaßt,
mit seinen Armen zu rudern,
obwohl kein Land in Sicht ist.
(Ovid)

Gott weiß, daß ich da bin.
Und das genügt mir.
(Johannes XXIII.)

Den wahren Geschmack des Wassers
erkennt man in der Wüste.
(Jüdisches Sprichwort)

Im Frieden leben
erfordert nicht große Worte,
sondern viele kleine Schritte.
(?)

Kein Problem wird gelöst,
wenn wir träge darauf warten,
daß Gott allein sich darum kümmert.
(Martin Luther King)

Es ist unmöglich
die Fackel der Wahrheit
durchs Gedränge zu tragen
ohne jemandem den Bart
zu versengen.
(G. C. Lichtenberg)

Erst muß, bevor
die Welt sich ändern kann,
der Mensch sich ändern.
(Bert Brecht)

Gelassenheit im Verzicht
ist eine Vorübung im Schenken und Mitteilen.
Wer sich vor einem Verlust nicht fürchtet,
der ist auch nicht verdrießlich beim Geben.
(Quintus S. F. Tertullian, um 200)

Wer sich vor dem Ertrinken fürchtet,
tut besser, schwimmen zu lernen,
als dem Wasser auszuweichen.
(Karl Heinrich Waggerl)

WIDERSTAND
Jeder Terror rechtfertigt sich
mit objektiven Notwendigkeiten.
Um so mehr gilt es,
unbeirrt subjektiv zu sein.
(Kurt Marti)

FOLIE DIVINE
Gott?
Jener Große, Verrückte,
der noch immer
an Menschen glaubt.
(Kurt Marti)

Nicht was wir erleben,
sondern wie wir empfinden, was wir erleben,
das macht unser Schicksal aus.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Man kann die Welt nur nach dem verstehen,
was man erlebt.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Jeden Morgen
soll die Schale unseres Lebens hingehalten werden,
um aufzunehmen, zu tragen und zurückzugeben.
(Dag Hammarskjöld)

FRAGE
Gott,
so denkt man oft,
so verkünden Eiferer lauthals,
sei Antwort.
Spröder sagt die Bibel,
daß er Wort sei.
Und wer weiß,
vielleicht ist er
meistens Frage:
die Frage,
die niemand sonst stellt.
(Kurt Marti)

Nur das ist Liebe:
Immer wieder die Kraft aufbringen,
den einzelnen als den Besonderen zu sehen.
(Luise Rinser)

Der Mensch
wird am Du zum Ich.
(Martin Buber)

Nichts macht uns feiger und gewissenloser
als der Versuch, von allen Menschen geliebt zu werden.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Du weißt nicht,
wie schwer die Last ist,
die du nicht trägst.
(Afrikanisches Sprichwort)

Die täglichen Menschenerlebnisse sind die tiefsten,
wenn man sie von der Gewohnheit befreit.
(Robert Musil)

DICHTER
Vielleicht hält Gott sich einige Dichter
(ich sage mit Bedacht: Dichter!),
damit das Reden von ihm jene heilige Unberechenbarkeit bewahre,
die den Priestern und Theologen abhanden gekommen ist.
(Kurt Marti)

Gott ist so groß,
daß wir uns nicht klein machen müssen,
damit er groß wird.
(Johannes Fritzsche)

WÜNSCHE
Wie, wenn Wünsche nicht fertig werden, wenn der Tod ihnen zuvorkommt?
Und doch wäre dies das geringere Übel.
Trauriger ist's, wenn die Wünsche fertig sind,
aber der Tod nicht kommen will.
(Kurt Marti)

Es gibt
erfülltes Leben
trotz
vieler unerfüllter Wünsche.
(Dietrich Bonhoeffer)

Die einen wachsen,
für andere ändert sich der Maßstab.
(Wieslaw Brudzinski)

Wenn unsere eigenen Gefühle im Vordergrund stehen,
können wir nicht mitfühlend sein;
wenn wir uns nur nach anderen Leuten richten,
ohne Rücksicht auf unsere eigenen Bedürfnisse,
können wir nicht wir selbst sein.
(Ruth Cohn)

Wenn wir aufhören,
den Sinn unseres Handelns nur am Ergebnis zu messen,
tun wir den ersten Schritt in ein erfülltes Leben.
(?)

Wer hindert uns eigentlich daran,
das zu tun,
was wir von anderen erwarten?
fragte Herr ZETT.
(Kurtmartin Magiera)

Nur der wagt es,
bis an die Grenze zu gehen,
der weiß, daß auch dahinter noch Leben ist.
(?)

Ein Freund ist ein Mensch,
vor dem man laut denken kann.
(Ralph Waldo Emerson)

Hier stehe ich.
Ich kann auch anders.
(Johannes XXIII.)

Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupéry)

Etwas schön finden
heißt ja wahrscheinlich vor allem:
Es finden.
(Robert Musil)

Freude ist gespürtes Leben.
(Michael Horatczuk)

Niemand lebt davon,
daß er das Leben verneint.
(André Malraux)

Glauben heißt:
durch den Horizont blicken.
(Aus Afrika)

Vergessen führt zu einem Leben in der Fremde.
Erinnern ist das Geheimnis der Erlösung.
(Baal Schem Tov)

Humor ist der Knopf,
der verhindert,
daß uns der Kragen platzt.
Joachim Ringelnatz

Ohne Lächeln kommt der Mensch,
ohne Lächeln geht er.
Drei fliegende Minuten lang
war er froh.
(Jean Paul)

Der Humor ist keine Gabe des Geistes,
er ist eine Gabe des Herzens.
(Ludwig Börne)

Lache,
und die Welt lacht mit dir,
weine,
und du weinst allein.
(Amerikanisches Sprichwort)

Kinder, die viel lachen,
kämpfen auf der Seite
der Engel.
(?)

Um ein Kind
großzuziehen,
braucht man
ein ganzes Dorf.
(Afrikanisches Sprichwort)

Glaube ist der Vogel,
welcher singt,
wenn die Nacht noch
dunkel ist.
(Rabindranath Tagore)

Gott gebe mir
die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann;
den Mut,
Dinge zu ändern, die ich ändern kann;
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.
(Christoph Oetinger)

Gott ist die einzige Stelle,
wo wir etwas anderes hören
als Anklage.
Hier hören wir unseren
Freispruch.
(H. J. Iwand)

Einen Menschen lieben,
heißt ihn so sehen, wie
Gott ihn gemeint hat.
(F. M. Dostojewski)

Gottes Wege sind die Wege, die er selbst gegangen ist
und die wir nun mit ihm gehen sollen.
(Dietrich Bonhoeffer)

Es gibt eine Gemeinschaft mit Gott
durch die Welt.
(Teilhard de Chardin)

Freundschaft ist kostbarer als Geld.
Lieber Geld verlieren als Freunde.
(Aus Madagaskar)

Gut zusammen leben
ist wichtiger
als Geschäfte machen.
(Aus Madagaskar)

In welche Hand man sich auch schneidet,
der ganze Körper spürt den Schmerz.
(Aus Madagaskar)

Menschen,
die aus der Hoffnung leben,
sehen weiter.
Menschen,
die aus der Liebe leben,
sehen tiefer.
Menschen,
die aus dem Glauben leben,
sehen alles in einem anderen Licht.
(Lothar Zenetti)

Es gefällt dem Herrn,
in der Nacht zu kommen.
Darum
fürchte die Nacht nicht.
(Heinrich Jung-Stilling)

Beim Bau des Münsters in Freiburg
wurden drei Steinmetze nach ihrer Arbeit gefragt.
Der erste antwortete: "Ich behaue Steine."
Der zweite entgegnete: "Ich verdiene Geld."
Der dritte überlegte und sprach: "Ich baue am Dom."
(?)

Es gibt Worte,
die sind wie eine Herberge.
(Gerhard Ebeling)

Wir müssen bereit werden,
uns von Gott unterbrechen zu lassen.
(Dietrich Bonhoeffer)

Vögel singen
in einer Welt
die krank
lieblos
ungerecht ist
vielleicht haben sie recht
(Andrea Schwarz)

Gott bittet uns, ihn zu lieben,
nicht weil er unsere Liebe zu ihm braucht,
sondern weil wir unsere Liebe zu ihm brauchen.
(Franz Werfel)

In dem Maße, wie wir es vermeiden,
unser Leben an etwas zu setzen,
entleeren wir es.
(José Ortega y Gasset)

In jedem Menschen ist ein Abgrund;
den kann man nur mit Gott füllen.
(Blaise Pascal)

Auch eine Reise
von tausend Meilen
muß mit
einem Schritt
beginnen.
(Aus China)

"Jedes Ding
hat zwei Seiten",
warum aber starren wir dann oft
nur auf die eine,
die uns lähmt und
unglücklich macht?
(L. Seitz-Ransmayr)

Glück
ist das einzige,
das wir
schenken können,
ohne
es zu besitzen.
(Halen)

Wir können
nur das wirken,
was wir
in uns selbst
verwirklicht
haben.
(Ina Seidel)

Der Glaube
an das Gute
im Menschen
vermehrt das Gute
in der Welt.
(Hans Margolius)

Nur so viel
wird dir von außen
zuströmen,
als du innerlich
zu empfangen
fähig bist.
(L. Seitz-Ransmayr)

Man darf das Schiff
nicht an einen
einzigen Anker
und das Leben
nicht an eine
einzige Hoffnung
binden.
(Epiktet)

Ich suchte meinen Bruder
und er entzog sich mir
ich suchte meine Seele
und ich fand sie nicht.
Ich suchte Gott
und ich fand sie alle drei.
(Herkunft unbekannt)

Es gibt
eine Distanz
der Liebe,
die dem
Mitmenschen
Raum läßt.
(Willy Kramp)

Alles beginnt mit der Sehnsucht.
(Nelly Sachs)

Von dem, was man heute denkt,
hängt das ab,
was morgen
auf den Straßen und Plätzen gelebt wird.
(José Ortega y Gasset)

Der Mensch ist eine Sprache,
in die Gott übersetzt werden kann.
(Romani Guardini)

Das Wort, das dir hilft,
kannst du dir nicht selbst sagen.
(Äthiopisches Sprichwort)

Brot öffnet
jeden Mund.
(Stanislaw Jerzy Lec)

Kein Mensch ohne Charakter
kann mit Würde faulenzen.
(Robert Lemke)

Widerwärtigkeiten sind Pillen,
die man schlucken muß,
nicht kauen.
(Georg Christoph Lichtenberg)

Um an die Quelle zu kommen,
muß man gegen den Strom schwimmen.
(Polnisches Sprichwort)

Das Schweigen ist für das Wort wie ein Netz,
das unter dem Seiltänzer ausgespannt ist.
(Max Picard)

Besser ein Licht anzünden
als auf die Dunkelheit schimpfen.
(Chinesisches Sprichwort)

Es ist schlimm, wenn ein Mensch keine Feste mehr feiern mag oder kann.
Dann ist ihm die Pflicht oder die Sorge oder die Angst oder die Schuld
über den Kopf gewachsen. Er ist nicht mehr frei.
(Ernst Lange)

Keine Straße ist lang
mit einem Freund an der Seite.
(Herkunft unbekannt)

Du siehst Dinge und fragst: "Warum?"
Aber ich träume von Dingen,
die es nie gegeben hat,
und sage: "Warum nicht?"
(George Bernard Shaw)

Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
(Herkunft unbekannt)

Altsein ist ein herrlich Ding,
wenn man nicht verlernt hat,
was Anfangen heißt.
(Martin Buber)

Ich rate,
lieber mehr zu können, als man macht,
als mehr zu machen, als man kann,
bis man soviel macht, wie man kann.
(Bert Brecht)

Traurige trösten
heißt:
ihnen den Mantel der Geborgenheit umlegen.
(Herkunft unbekannt)

Gott ist so groß,
daß er es wohl wert ist,
ihn ein Leben lang zu suchen.
(Teresa von Avila)

Seine Grundsätze soll man für die wenigen Augenblicke aufsparen,
in denen es auf Grundsätze ankommt.
Für das meiste genügt ein wenig Barmherzigkeit.
(Albert Camus)

Fanatismus ist immer ein Zeichen verdrängten Zweifels.
(C. G. Jung)

Alle Liebe hat einen großen Weg vor sich,
der Haß steht immer vor einer Wand.
(Ludwig Reeg)

Christus ist im Leiden bis an das Ende der Welt.
(Roland de Purry)

Wer das Böse ohne Widerspruch hinnimmt,
arbeitet in Wirklichkeit mit ihm zusammen.
(Martin Luther King)

Es ist schön, zu leben,
weil leben anfangen ist, immer,
in jedem Augenblick.
(Caesare Pavese)

(Übers Christsein)
Rede nur, wenn du gefragt wirst;
aber lebe so, daß man dich fragt.
(Herkunft unbekannt)

Glaube, dem die Tür versagt,
steigt als Aberglaub' ins Fenster.
Wenn die Gottheit ihr verjagt,
kommen die Gespenster.
(Emanuel Geibel)

Wir sind nicht nur verantwortlich für das,
was wir tun, sondern auch für das,
was wir nicht tun.
(Jean Baptiste Molière)

Hoffnungslosigkeit darf es nicht geben,
wenn Menschen mit Menschen leben.
(Karl Jaspers)

Lebe, wie du zu leben gewünscht haben wirst,
wenn du stirbst.
(Geller)

Viele studieren,
wie man das Leben verlängern kann,
dabei müßte man es doch
vertiefen.
(Luciano di Crescenzo)

Viele kleine Leute
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Schritte tun,
können das Gesicht der Welt verändern.
(Herkunft unbekannt)

Wende dein Gesicht
der Sonne zu,
so fallen
die Schatten
hinter dich.
(Aus Thailand)

Die gefährlichsten Herzkrankheiten
sind immer noch
Haß, Neid und Geiz.
(Pearl S. Buck)

Das Leben zwingt den Menschen
zu allerlei freiwilligen Handlungen.
(Stanislaw J. Lec)

Das Glück kann man nur multiplizieren,
indem man es teilt.
(Albert Schweitzer)

Du bist nicht allein,
wenn du dir das Band
der Gemeinschaft erhältst:
die Nächstenliebe.
(Edzard Schaper)

Der Abstand zum Mond
ist der Abstand zum Bildschirm.
Der Abstand zum Nächsten
mitunter der Abstand zum Mond.
(Heinrich Wiesner)

Das Schweigen
läßt sich nicht niederschreien.
(Bert Berkensträter)

Jede dunkle Nacht
hat ein helles Ende.
(Persisches Sprichwort)

Es ist unmöglich,
daß ein Mensch die Sonne schaut,
ohne daß sein Angesicht davon hell wird.
(Friedrich von Bodelschwingh)

Seit der Tod aufgekommen ist,
ist man seines Lebens nicht mehr sicher.
(Jüdisches Sprichwort)

Nicht erst an den Grenzen
unserer Möglichkeiten,
sondern mitten im Leben
muß Gott erkannt werden.
(Dietrich Bonhoeffer)

Zweifle nicht
an dem
der dir sagt
er hat Angst
aber hab Angst
vor dem
der dir sagt
er kennt keinen Zweifel
(Erich Fried)

Der Hastige
überspringt seine Gelegenheiten
(Albanisches Sprichwort)

Es ist eine Sache,
sich in sein Los zu schicken,
und eine andere,
sich schicken zu lassen.
(Bert Berkensträter)

Dem Vogel ist ein Zweig teurer
als ein goldener Käfig.
(Russisches Sprichwort)

Lebe jeden Tag,
denn er ist das Leben.
Das Gestern ist Vergangenheit
und das Morgen eine Vision.
Lebe jeden Tag,
denn er ist das Leben.
(Christiane Marloth)

Es ist auch Meinungsaustausch,
wenn man mit seiner Meinung zum Chef geht,
und mit dessen Meinung zurückkommt.
(Graffiti)

Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen
und es hohl klingt,
muß es nicht am Buch liegen.
(Georg Christoph Lichtenberg)

Wer für alles offen ist,
kann nicht ganz dicht sein.
(Graffiti)

Die leeren Fässer
machen den meisten Lärm.
(Lebensweisheit)

Ausdauer
wird früher oder später belohnt.
Meistens später.
(Wilhelm Busch)

Das ist ja der ganze Jammer:
Die Dummen sind so sicher
und die Gescheiten so voller Zweifel.
(Lebensweisheit)

Verbringe nicht die Zeit
mit der Suche nach einem Hindernis,
vielleicht ist keins da.
(Franz Kafka)

Wenn das einzige Werkzeug, das du hast,
ein Hammer ist,
werden bald alle deine Probleme
wie Nägel aussehen.
(Chinesisches Sprichwort)

Es ist besser,
geringe Taten zu vollbringen,
als große zu planen.
(Chinesisches Sprichwort)

Es ist besser,
gelegentlich betrogen zu werden,
als niemandem mehr zu vertrauen.
(Astrid Lindgren)

Wenn jemand seufzt,
"das Leben ist schwer",
bin ich immer versucht zu fragen,
"verglichen womit?"
(Sidney J. Harris)

Eine Lösung hätte ich,
aber die paßt nicht zum Problem.
(Beraterdilemma)

Erfolg
ist der Sieg der Einfälle über die Zufälle.
(Graffiti)

Wenn man nicht weiß, was richtig ist,
soll man nicht tun, was falsch ist.
(Manfred Rommel)

Was kann an der Arbeit gut sein,
wenn die Reichen sie den Armen überlassen?
(Anonym)

Der Vorteil der Klugheit besteht darin,
daß man sich dumm stellen kann.
Das Gegenteil ist schon schwieriger.
(Kurt Tucholsky)

Besuche geben immer Anlaß zur Freude -
Wenn nicht bei der Ankunft, dann bei der Abreise.
(Lebensweisheit)

Um Träume zu verwirklichen,
muß man wach werden!
(Graffiti)

Gelassenheit
ist eine Form des Selbstbewußtseins.
(Lebensweisheit)

Viele Menschen denken, sie dächten bereits,
wenn sie lediglich ihre Vorurteile neu ordnen.
(William James)

Auch Kränkungen wollen gelernt sein,
je freundlicher, desto tiefer trifft's.
(Martin Walser)

Auch Ratschläge
sind Schläge.
(Graffiti)

Man kann die Welt
oder sich selbst ändern.
Das zweite ist schwieriger.
(Mark Twain)

Halte mich nicht für dumm.
Überlaß es den anderen.
(Graffiti)

Mein Nachbar und ich haben je ein Ei.
Wenn wir es tauschen, hat jeder weiterhin ein Ei.
Mein Nachbar und ich haben eine Idee.
Wenn wir diese austauschen, hat jeder von uns zwei Ideen.
(Chinesisches Sprichwort)

Das Unmögliche:
das, was man nie versucht hat.
(Anonym)

Zwei Dinge sind unendlich:
das Universum und die menschliche Dummheit
- obwohl ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin.
(Albert Einstein)

Ideale sind wie Sterne:
Man kann sie nicht erreichen,
aber sich an ihnen orientieren.
(Lebensweisheit)

Mit leerem Kopf
nickt sich's leichter.
(Lebensweisheit)

Der Pessimist
ist der einzige Mist,
auf dem nichts wächst.
(Alte Bauernregel)

Jedenfalls ist es besser,
ein eckiges Etwas zu sein,
als ein rundes Nichts.
(Friedrich Hebbel)

Rat sucht man oft gerade dann,
wenn man schon die einzige Lösung kennt,
aber nichts davon wissen will.
(Erica Jong)

Wer zuletzt lacht,
hat es nicht eher begriffen.
(Graffiti)

Wir lieben die Menschen,
die frisch heraus sagen, was sie denken -
falls sie das gleiche denken wie wir.
(Mark Twain)

Irrtümer haben ihren Wert,
jedoch nur hier und da.
Nicht jeder, der nach Indien fährt,
entdeckt Amerika.
(Erich Kästner)

Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht,
soll man den Kopf nicht hängen lassen.
(Helmut Dippel)

Borge beim Pessimisten,
er rechnet sowieso nicht mit der Rückzahlung.
(Anonym)

Eine Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten,
können wir nur überwinden
durch Bilder von einer Zukunft,
die wir wollen.
(Wilhelm Ernst Barkhoff)

Der einzig legitime Grund, ein Kind zu bekommen,
ist die Freude am eigenen Leben.
(unbekannt)

Hoffnung
ist die zweite Seele der Unglücklichen.
(Johann Wolfgang von Goethe)

"Das habe ich getan", sagt mein Gedächnis.
"Das kann ich nicht getan haben" - sagt mein Stolz und bleibt unerbitterlich.
Endlich - gibt das Gedächnis nach.
(Friedrich Nietzsche)

Im Leben gibt es zwei Tragödien.
Die eine ist die Nichterfüllung eines Herzenswunsches.
Die andere ist seine Erfüllung.
(George Bernard Shaw)

It is better to travel hopefully
than to arrive.
(R.L. Stevenson)

An einen Gott glauben
heißt sehen,
daß es mit den Tatsachen der Welt noch nicht abgetan ist.
(Ludwig Wittgenstein)

Andere durchschauen ist Umsicht;
sich selbst durchschauen ist Einsicht.
(Lao-Tse)

Die Menschen sind nicht immer, was sie scheinen, -
doch selten etwas Besseres.
(Gotthold Ephraim Lessing)

Der verlorenste aller Tage ist der,
an dem man nicht gelacht hat.
(Nicolas Champfort)

Gewiß ist es fast noch wichtiger,
wie der Mensch das Schicksal nimmt, als wie es ist.
(Wilhelm von Humboldt)

Allzu oft verführt uns ein falscher Stern!
Was man fürchtet, glaubt man leicht
und ebenso gern, was man wünscht oder hofft.
(Jean de Lafontaine)

Es ist gesünder,
nichts zu hoffen und das Mögliche zu schaffen,
als zu schwärmen und nichts zu tun.
(Gottfried Keller)

Warum ärgerst du dich darüber,
daß Rosen Dornen haben;
Freue dich doch lieber daran,
daß der Dornenstrauch
Rosenblüten trägt.
(Aus dem Arabischen)

Zerstreutheit
ist Konzentration auf etwas anderes.
(Ralph Boller)

Ein gutes Gespräch
ist ein Kompromiß zwischen reden und zuhören.
(Ernst Jünger)

Wenn man sich für einen Skeptiker hält,
tut man gut daran,
gelegentlich auch an seiner Skepsis zu zweifeln.
(Sigmund Freud)

Loyal sein heißt,
jemandem nur von vorne in den Rücken zu fallen.
(Graffiti)

Freund:
Jemand, der alles von dir weiß
und dich trotzdem gern hat.
(Elbert Hubbard)

Kein Akt der Freundlichkeit,
wie klein auch immer,
ist vergebens.
(Aesop)

Es dauert sehr lange,
bis man jung wird.
(Pablo Picasso)

Die Kraft verleiht Gewalt,
die Liebe Macht.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Wer Schuldige sucht,
findet meist Gegner.
(Anonym)

Geizhälse sind unangenehme Zeitgenossen,
aber angenehme Vorfahren.
(Victor de Kowa)

Gott schenkt uns die Nüsse,
aber er knackt sie uns nicht auch noch auf.
(Russisches Sprichwort)

Die Summe der Einzelinteressen ergibt nicht Gemeinwohl
sondern Chaos.
(Manfred Rommel)

Erbitte Gottes Segen für die Arbeit,
aber verlange nicht auch noch, daß er sie tut.
(Heinrich Waggerl)

Bosheit
ist niemals einsam.
Sie hat zum ständigen Begleiter den
Neid.
(Peter E. Schumacher)

Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
(Franz von Assisi)

Phantasie ist wichtiger als Wissen,
denn Wissen ist begrenzt.
(Albert Einstein)

Wer keinen Mut zum Träumen hat,
hat keine Kraft zum Kämpfen.
(Anonym)

"Besser auf dem rechten Weg hinken,
als festen Schrittes abseits zu wandern."
(Augustinus)

Der kürzeste Weg
zwischen zwei Menschen ist
ein Lächeln.
(Herkunft unbekannt)

Wer einen großen Sprung machen will,
muss einige Schritte zurückgehen.
(Herkunft unbekannt)

Der ich bin,
grüßt sehnsüchtig den,
der ich sein möchte.
(Friedrich Hebbel)

Statt zu klagen
dass wir nicht alles haben,
was wir wollen,
sollten wir lieber dankbar sein,
dass wir nicht alles bekommen,
was wir verdienen.
(Dieter Hildebrand)

Dankbarkeit
ist
die Wachsamkeit der Seele
gegen
die Kräfte der Zerstörung
(Gabriel Marcel)

Gott schenkte
dir das Gesicht.
Lächeln musst du selbst
(Irisch)

Ob es Glück oder Unglück
bringt, wenn einem eine
schwarze Katze über den Weg
läuft, hängt davon ab, ob man ein
Mensch ist oder eine Maus.
(Max O'Rell)

Der Gescheitere gibt nach!
Eine traurige Wahrheit,
denn sie begründet die Weltherrschaft
der Dummheit.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Sorgen ertrinken nicht in Alkohol
sie können schwimmen.
(Heinz Rühmann)

Wenige Dinge auf Erden sind lästiger
als die stumme Mahnung,
die von einem guten Beispiel ausgeht.
(Mark Twain)

Nur Pessimisten schmieden das Eisen,
solange es heiß ist.
Optimisten vertrauen darauf,
dass es nicht erkaltet.
(Peter Bamm)

Wer bei sich selber nicht zuhause ist,
ist nirgendwo zuhaus.
(Peter Horton)

Wer wenig bedarf,
der kommt nicht in die Lage,
auf vieles verzichten zu müssen.
(Plutarch)

Es gibt keine Wunder für den,
der sich nicht wundern kann.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Fürbitten heißt:
jemandem einen Engel senden.
(Martin Luther)

Von den sicheren Dingen das Sicherste
ist der Zweifel.
(Bertolt Brecht)

Nur wenige Menschen leben in der Gegenwart.
Die meisten warten darauf,
demnächst zu leben.
(Jonathan Swift)

Unrecht tut oft derjenige,
der etwas nicht tut,
nicht nur der, der etwas tut.
(Marc Aurel)

Um die Wahrheit zu erfahren,
muss man den Menschen widersprechen.
(George Bernard Shaw)

Diskussion:
eine Methode, andere in
ihren Irrtümern zu bestärken.
(Ambrose Bierce)

Stelle beizeiten fest, bei wessen Anblick
der Hund mit dem Schwanz wedelt.
(Stanislaw Lec)

Auch die Bretter,
die man vor dem Kopf hat,
können die Welt bedeuten.
(Werner Finck)

Ich stehe nur hinter einer Regierung,
bei der ich nicht sitzen muss,
wenn ich nicht hinter ihr stehe.
(Werner Finck)

Der Eigennutz
spricht alle Sprachen
und spielt alle Rollen,
sogar die der Selbstlosigkeit.
(François de la Rochefoucault)

Ich vergebe
meinen Feinden,
aber ich merke mir ihre Namen.
(John F. Kennedey)

Der zum erstenmal an Stelle eines Speeres
ein Schimpfwort benutzte,
war der Begründer der Zivilisation.
(Sigmund Freud)

Es gibt nur eine Sache auf der Welt,
die schlimmer ist, als zitiert zu werden,
und das ist, nicht zitiert zu werden.
(Oscar Wilde)

Die Welt hat genug
für jedermanns Bedürfnisse,
aber nicht genug
für jedermanns Gier.
(Mahatma Gandhi)

Wir sind alle Würmer.
Doch ich glaube,
dass ich ein Glühwürmchen bin.
(Winston Churchill)

Die Jugend
wäre eine viel schönere Zeit,
wenn sie erst später im Leben käme.
(Charlie Chaplin)

Wer noch niemals anderen Leuten
auf die Füße getreten,
hat sich vermutlich noch niemals
von der Stelle bewegt.
(Franklin P. Jones)

Wenn du mich einmal betrügst - Deine Schande
Wenn du mich zweimal betrügst - meine Schande.
(Aus China)

Wo ein Genie auftaucht,
verbrüdern sich die Dummköpfe.
(Jonathan Swift)

Gleichgültigkeit
ist die mildeste Form der
Intoleranz.
(Karl Jaspers)

Moralische Entrüstung
ist der Heiligenschein
der Scheinheiligen.
(Helmut Qualtinger)

Der einzige,
der einen Ozelotpelz wirklich braucht,
ist der Ozelot.
(Bernhard Grzimek)

Wenn du die Menschen glücklich machen willst,
dann beschenke sie nicht,
sondern nimm ihnen einige ihrer Wünsche.
(Epikur)

Sobald jemand in einer Sache
Meister geworden ist,
sollte er in einer neuen Sache
Schüler werden.
(Gerhard Hauptmann)

Man sollte niemals zu einem Arzt gehen,
ohne zu wissen,
was dessen Lieblingsdiagnose ist.
(Henry Fielding)

Wo alle das Gleiche denken,
denkt keiner viel.
(Walter Lippmann)

Überzeugungen
sind oft
die gefährlichsten Feinde der Wahrheit.
(Friedrich Nietzsche)

Wenn dir einer mit dem Herzen
in der Hand kommt,
sieh dir zunächst einmal die Hand an.
(Henry Benrath)

Redefreiheit
gibt nicht das Recht,
in einem vollen Theater 'Feuer' zu brüllen.
(Morris Seidman)

Nichts auf der Welt
ist so gerecht verteilt
wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt,
dass er genug davon habe.
(René Descartes)

Menschen stolpern nicht über Berge,
sondern über Maulwurfshügel.
(Konfuzius)

Die Absicht
bestimmt die Sicht.
(Manfred Hinrich)

Die Zukunft ist die Ausrede derer,
die in der Gegenwart nichts tun wollen.
(Harold Pinter)

Wer sich nicht mehr wundern kann,
ist seelisch bereits tot.
(Albert Einstein)

Die beste Tarnung
ist die Wahrheit -
die glaubt einem keiner!
(Max Frisch)

Wenn das Leben dir 1000 Gründe zum Weinen gibt
zeig ihm,
dass es 1001 Gründe zum Lächeln gibt.
(Unbekannt)

Wer Weisheit sucht,
ist weise,
wer glaubt, sie gefunden zu haben,
ist ein Narr
(Seneca)

Es ist keine Schande nichts zu wissen,
wohl aber nichts lernen zu wollen.
(Platon)

Wer die Ideale seiner Jugend verrät,
wird mit vorzeitigem Altern bestraft.
(Theodor W. Adorno)

Gesegnet seien jene,
die nichts zu sagen haben
und den Mund halten.
(Oscar Wilde)

Die Aktivität produziert Fehler,
aber nicht so große wie die Passivität.
(Pavel Kosorin)

Wer der Meinung ist,
dass er für Geld alles haben kann,
gerät leicht in den Verdacht,
dass er für Geld alles zu tun bereit ist.
(Benjamin Franklin)

Ein Schiff,
das im Hafen liegt,
ist sicher.
Aber dafür werden Schiffe
nicht gebaut.
(Englisches Sprichwort)

Tradition
ist die Bewahrung des Feuers
und nicht
die Anbetung der Asche.
(Unbekannt)

Humor und Geduld
sind Kamele,
mit denen wir
durch jede
Wüste
kommen.
(Phil Bosmans)

Es bedarf großer Geduld, um sie zu lernen.
(Stanisław Jerzy Lec)

Die Geschichte
lehrt dauernd,
aber
sie findet keine
Schüler.
(Ingeborg Bachmann)

Die Würde
muss es sich gefallen lassen,
dass sie manchmal
am Bart gezupft wird.
(Kurt Tucholsky)

Die großen Flüsse
brauchen die kleinen Wasser.
(Albert Schweitzer)

Jede Gabe ist auch
eine Aufgabe
(Käthe Kollwitz)

Viel interessanter
als ein
Haufen Gleichgesinnter
ist doch eine
Gemeinschaft der Ungleichgesinnten.
(Johannes Heimrath)

Die Leute hängen
an ihren Problemen -
manchmal mehr,
als die Probleme
an ihnen hängen.
(George Bernard Shaw)

Die wesentlichen Dinge
kannst du nicht machen,
sondern nur empfangen.
Aber du kannst dich
empfänglich machen!
(Martin Schleske)

Je planvoller der Mensch vorgeht,
desto härter trifft ihn der Zufall
(Interview in der Sendung 37°)

Trauer ist Widerstand gegen das Verschwinden
(Heribert Prantl, 03.11.2019, Prantls Blick)

Vergangenheit ist,
wenn es nicht mehr wehtut.
(Mark Twain)


Grundsätzliches zu Aphorismen:
Manchmal sind diese kurzen Sinnsprüche wie Schlüssel: Sie schließen eine Lebenssituation so auf, dass man ein Aha-Erlebnis hat und sich eine Tür zur Deutung öffnet: "Das passt ja genau in meine Situation..."

Sie bieten außerdem eine Menge Lebensweisheit und Lebenshilfe in knappster Form.

Ein Problem ist die Zuordnung der Sinnsprüche: Sie werden oft weitergegeben, ohne dass geprüft wird, ob die Quellenangabe (Autor bzw. Autorin) stimmt. Außerdem lässt sich nur schwer nachprüfen, ob der Wortlaut des Zitats stimmt und in welchem Werk es zu finden ist.

Aber egal, ob die Quellenangabe stimmt oder nicht, ob jemand die ursprünglichen Textstellen oder bereits zitierte Aphorismen verändert hat oder nicht - es sind Worte, die in knapper Form das nachdenken, lachen oder "Aha" anregen...

  • Aphorismen von "Aphoristikern" (Wikipedia)
  • Liste von Aphoristikern (Wikipedia)